Wenn Wichtigtuer auf die Lokalpresse treffen – Grober Unfug zu den Gesundheitsrisiken von Kinderkrippen auf der Titelseite

Die Kolumne von Michael Grothe-Hammer

Der Bielefelder Kinderarzt Rainer Böhm darf sich momentan in der Presse mit abenteuerlichen Ausführungen zu den angeblichen Gesundheitsrisiken für Kleinkinder durch Kinderkrippen austoben. Das hat ihm sogar eine Titelstory in der Neuen Westfälischen eingebracht, in der er neben einer kreativen Lesart wissenschaftlicher Studien auch seine Vorstellungen von Ethik und seine Forderung nach der „Herdprämie“ verbreiten kann. Grund genug, sich den Unfug einmal genauer anzusehen.

Rainer Böhm, Kinderarzt und offenbar Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums in Bethel, Bielefeld, zieht mit allerlei Unsinn gegen den Ausbau der Kinderbetreuungsangebote zu Felde. Da Herr Dr. Böhm auch Mitglied der Krippenkomission der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie ist, durfte er seine Meinung bereits am 4. April in einem reißerischen Artikel in der FAZ kundtun. Die ließ sich passend zur parallel in den Kinos laufenden Wiederaufführung von Star Wars zu Formulierungen wie „Die dunkle Seite der Kindheit“ hinreißen.

Offensichtlich inspiriert von derart niveauvollem Journalismus – und weil in Ostwestfalen scheinbar sonst nichts wichtiges passiert – durfte Dr. Rainer Böhm einen Monat später auch in der Neuen Westfälischen (vom 05.05.2012) seine abenteuerliche Meinung als wissenschaftliche Wahrheit darstellen – und zwar als Titelthema auf Seite 1! Laut Herrn Dr. Böhm sei durch Studien „bewiesen, dass eine zu frühe Betreuung bei Kleinkindern zur steten Ausschüttung des Sresshormons Cortisol führt.“ Jedem Uni-Erstsemester dürfte bei so einem Satz bereits der Atem stocken: Beweise? Gibt es bekanntlich nur in der Mathematik – und vor Gericht. Das hatte der Kinderarzt – der sich im Vokabular wohl gerade in die Pathologie verirrt hatte – augenscheinlich vergessen.

Aber auch das, was da angeblich „bewiesen“ ist, liest sich in einem „Positionspapier der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin zu Qualitätskriterien institutioneller Betreuung von Kindern unter 3 Jahren (Krippen)“ von 2008 noch ganz anders. Mitautor: Rainer Böhm! So schreibt Herr Dr. Böhm (zusammen mit vier anderen Autoren) dort: „Andererseits ist zu berücksichtigen, dass mit zunehmender Gesamtdauer außerfamiliärer Betreuung eine langfristige Zunahme von expansivem Problemverhalten verbunden sein kann (Hervorhebung im Original!).“ Des weiteren schreibt Herr Dr. Böhm dort: „Neue Studien zeigen, dass bei einem Teil der Kinder in Krippenbetreuung anhaltend erhöhte Konzentrationen des Stresshormons Cortisol gefunden werden.“ Bei einem „Teil“ der Kinder „kann“ es also zu Problemen kommen. Von „ Beweisen“ für eine flächendeckende Cortisolproblematik ist keine Rede.

Noch interessanter – im Positionspapier werden noch ganz andere Studien erwähnt: „Es gibt viele Indizien dafür, dass institutionelle frühe Förderung eine wichtige Ergänzung guter elterlicher Erziehung sein kann. Für Kinder aus bildungsfernen oder psychosozial ungünstigen Familienkontexten kann sie Voraussetzungen dafür schaffen, ihr vorhandenes Potential zu mobilisieren und Chancengleicheit herzustellen.“

Dr. Böhm weiß es also besser: Im erwähnten Positionspapier werden gerade einmal drei Studien angeführt, die eine mögliche Erhöhung des Cortisolspiegels belegen. Das sind Hinweise. Gleichzeitig liest man im selben Papier auch von „vielen“ positiven Indizien. Zwar führt Herr Dr. Böhm an anderer Stelle noch einige andere Belege an – so beispielsweise in einem Artikel für die „Kinderärtzliche Praxis“ – allerdings zumeist auch hier wieder nicht für seine Cortisol-These. Und selbst er muss hier die eigentlich „geringen“ negativen Effekte anerkennen – die er freilich wegzudiskutieren versucht. Die positiven Folgen, die in einer von ihm hauptsächlich angeführten Studie des amerikanischen National Institute of Child Health and Development ebenfalls beobachtet werden konnten, verschweigt Herr Dr. Böhm selbstverständlich völlig. Seriöse Wissenschaft sieht anders aus.

Als sei dies noch nicht genug, hat Herr Dr. Böhm sich nun entschieden die negativ ausfallenden Studien zur Cortisolausschüttung– die noch dazu für sehr spezifische Fälle gelten und nicht verallgemeinert werden können – zu „Beweisen“ zu verklären und andere positive, die er nachweislich kennt, einfach zu ignorieren. Dass Krippen immer und grundsätzlich zu einer steten Ausschüttung von Cortisol führen, behauptet dabei eigentlich niemand – außer Böhm, der selbst gar keine eigenen Forschungen zum Thema vorweisen kann.

Im Artikel der Neuen Westfälischen kommt dann immerhin auch eine Expertin der Bertelsmann-Stiftung zu Wort. Nach Ansicht von Anette Stein, kann man durch eine entsprechende Qualität der Betreuung den Problemen vorbeugen. Dem „widerspricht“ Herr Dr. Böhm natürlich: „Kinder unter zwei Jahren sollten grundsätzlich nicht außerhalb der Familie in Gruppen betreut werden.“ Das verwundert. Im oben bereits erwähnten Positionspapier fordert er noch genau solche Qualitätskriterien für die Krippenbetreuung. Böhm legt also im Positionspapier die Qualitätskriterien für eine adäquate institutionelle Kinderbetreuung dar, um dann in der Presse zu erklären, dass so etwas nichts bringen würde.

Eigentlich weiß Herr Dr. Böhm es also besser. Blanke Lüge oder Sinneswandel? Vielleicht will er aber auch nur die Gelegenheit nutzen, dem Leser sein Weltbild zu verkaufen. So lässt er es sich nicht nehmen, sich für die „Herdprämie“ stark zu machen. Schließlich sei es „unethisch“, Kleinkinder dem Dauerstress auszusetzen. Sicher: Die Neue Westfälische ist nicht gerade für Qualitätsjournalismus bekannt. Aber derart groben Unfug auf die Titelseite zu packen, ist selbst für ein solches Lokalblatt ein starkes Stück. Es darf jedenfalls bezweifelt werden, dass es sich positiv auf die Entwicklung von Kindern auswirkt, wenn offensichtliche Profilneurotiker in den Medien auf diese Weise Stimmung machen dürfen. Eine konstruktive Diskussion über die Betreuungssituation von Kleinkindern wird so nur sabotiert.

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11 Antworten zu Wenn Wichtigtuer auf die Lokalpresse treffen – Grober Unfug zu den Gesundheitsrisiken von Kinderkrippen auf der Titelseite

  1. Wolfgang Scheffler schreibt:

    Ich weiß nun, dass die schädigende Wirkung von Cortisol nicht „bewiesen“ ist und Herr Dr. Böhm in seinen Äußerungen über das Ziel hinausschießt. Das ist bedauerlich, da ich es wichtig finde, zum Wohle der Kinder „konstruktiv“ zu diskutieren. Aber ich Frage mich, ob Begriffe wie „Wichtigtuer“ und „grober Unfug“ in der Titelzeile eines Artikels eine Hilfe in einer sachlichen Auseinandersetzung sind. Es geht doch hoffentlich darum, das politische Entscheidungen zum Nutzen der Kinder getroffen werden und nicht um Polemik. Das sollte für beide Seiten gelten.

  2. ewu999 schreibt:

    Andere des groben Unfugs zu beschuldigen und selbst alles was nicht ins eigene Bild passt auszublenden ist mehr als fragwürdig.
    Es gibt etliche Untersuchungen die einen Erhöhten Cortisol Spiegel bei btreuten Kindern nachweisen (siehe http://www.psychoanalyse-aktuell.de/kinder/krippen-schweden.html hier sicd Literaturangaben dazu aufgeführt). Das verallgemeinerungen wie immer, stets, es ist bewiesen nicht hilfreich sind dem stimme ich zu alledings bleibt nicht wegzudiskutiern, dass signifikante Veränderungen im Cortisolspiegel messbar sind. Welche Auswirkungen diese haben ist ein weites Feld das sicher noch nicht abschließend zu bewerten ist. Es gibt aber auch Studien die mittlerweile einen Zusammenhang bis in die Pubertät aufzeigen (siehe http://kreidfeuer.wordpress.com/2012/08/06/schweizer-langzeitstudie-krippenkinder-sind-aggressiver/).

  3. Engagierte Großmutter eines behinderten Jungen schreibt:

    Dr. med. Rainer Böhm ist auf dem Gebiet der Kinderheilkunde und Kinderentwicklung im Raum Bielefeld ein anerkannter Experte. Dass er seit einigen Jahren mit „unbequemen Botschaften“ zur Kinderbetreuung aufwartet, nachdem er sich gründlich mit der Materie auseinander gesetzt hat, kennzeichnet ihn als standfest und integer. Meine privaten Erfahrungen untermauern dies: Vor Jahren hat er unser Enkelkind behandelt und dessen Eltern (und uns Großeltern) sorgfältig und geduldig beraten. Wir haben ihn als glaubwürdigen, vernünftigen und freundlichen Menschen erlebt. Die weitere Entwicklung meines Enkels zeigte, dass er unser Vertrauen verdiente. Wir sind ihm sehr dankbar. Wer einem Menschen wie Doktor Böhm schlankweg unterstellt, Unfug zu schreiben, führt sich selbst ad absurdum.

  4. D. Rössl schreibt:

    Selbstverständlich gibt es „Beweise“ bzw Studien und Forschungsergebnisse, die Hr Böhms Behauptungen untermauern. Vielleicht sollten Kritiketr erst mal z. Bsp. die NICHD Studie und Anderes lesen, sich mit Bindungsforschung. Kleinkindbedürfnissen und Entwicklungspsychologie beschäftigen. Außerdem mal die Erzieherschlüssel überprüfen. Sich mit der Bedeutung der Spiegelneuronenforschung beschäftige, usf, bevor sie den Mund aufreissen und über etwas herziehen, von dem sie wenig Ahnung haben zu scheinen..

  5. Mathilde Vietze schreibt:

    Mir scheint, daß Dr. Böhm dem „Freundeskreis Christa Meves“ angehört, denn die
    verzapft auch einen solchen Schrott.

  6. Heike S. Kruse schreibt:

    Hmmm, wenn „Die dunkle Seite der Kindheit“ allein am Tagesprofil des Cortisolspiegels festgemacht wird… Btw. wie wird dieses „Profil“ eigentlich „gemessen“? Stündliche Blutabnahme evtl? Na dann ist doch klar, wie die erhöhte Ausschüttung dieses Stresshormons zustande kommt…

    • Ping Pinguin schreibt:

      Cortisol-Analytik: Messung in der Spucke, Kinder müssen kurz den Mund aufmachen, Spucke wird entnommen – fertig. Stressinduktion ist eher als <gering einzustufen und vor allem wird das natürlich durch eine Kontrollgruppe begleitet (d.h. Kinder die nicht in Kita sind und genau die gleiche Untersuchung mitmachen wie die Gruppe an Kindergartenkindern). Steht alles in den Originalarbeiten von Herrn Böhm…

  7. Ping Pinguin schreibt:

    Ist zwar schon ein paar Jahre her, aber trotzdem:
    Schade, frühkindliche Bindung ist eigentlich ein wirklich spannendes Thema, aber das Niveau, auf dem Herr Michael Grothe-Hammer hier seinen Unmut über Herrn Böhm äußert, ist einfach unterirdisch. Da geht es um persönliche Diffamierung und nicht um sachliche Auseinandersetzung. Dabei ist es doch eine relevante Frage, ob wir Kinder heute als Karrierehemmnis begreifen wollen oder als Bereicherung unseres Lebens, vor allem, wenn in allen möglichen und unmöglichen Kontexten heute der demographische Wandel als Legitimation für politisches und gesellschaftliches Handeln herangezogen wird. Ja, ich habe meine Kinder im Frühstadium in der Kita gestresst erlebt. Ja, ich ärgere mich über die Bezeichnung „Herdprämie“, wenn Eltern eine verantwortliche Entscheidung für die Kinderbetreuung zu Hause treffen. Und ja, es ist kontrovers, da gerade für sozial schwächere der Kontakt zu anderen Kindern wichtig scheint (vielleicht nicht gerade mit 1, aber ab 3?). Und nein, ich bin nicht im mindesten bereit, den gesamten Bildungskontext von der Kita über die Schule bis in die Universität nur noch als eine Zurichtungsveranstaltung für den Arbeitsmarkt zu begreifen. Bildung ist mehr, auch im frühkindlichen Alter und für alle Beteiligten – was fällt Ihnen eigentlich dazu ein, Herr Michael-Grothe-Hammer?

    (auf Ihrem Niveau wäre mein Posting so: Ach was, aus Bielefeld kommen Sie? Hat der Bielefelder Arzt Röhm Ihren Fußpilz mal nicht richtig behandelt? Oder hat er Ihnen im frühkindlichen Alter mal die Schaufel im Sandkasten geklaut und jetzt zahlen Sie es ihm aber mal richtig heim? Und dann als studierter Soziologe sich über Naturwissenschaften auslassen und darüber schwabulieren, was ein „Beweis“ ist? Wie bitte, als Wissenschaftler an der FU Berlin tätig? Gute Nacht, Deutschland und auf Wiedersehen, kritischer Geist…)

  8. amaria schreibt:

    Der kritisierte Artikel wurde vom Deutschen Hochschulverband in seine Sammlung herausragender wissenschaftlicher Publikationen des Jahres 2012 aufgenommen und ich kenne mehrere Kindergartenleiterinnen, die ihn auch heute noch zur Information der Eltern aushängen. – Und das bestimmt nicht, weil sie den Artikel von Dr. Böhm als „groben Unfug“ ansehen würden. Wer mit bloßen Augen immer wieder erkennen muss, dass etliche Kinder alles andere als kindergartenreif sind, wer Müttern Papiertaschentücher anbietet und sie zu beruhigen versucht, wenn sie darunter leiden, dass ihr Kind nachts schlecht träumt und tagsüber auf ein kurzes Weggehen panisch reagiert, kann nur schlußfolgern, dass manche Kinder auf ihren „Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz“ gern verzichten würden.

    • mgrothe schreibt:

      Es stimmt nicht, dass der kritisierte Artikel in eine „Sammlung herausragender wissenschaftlicher Publikationen des Jahres 2012“ vom Deutschen Hochschulverband aufgenommen wurde. Sie meinen wahrscheinlich einen anderen Artikel, nämlich den mit dem Titel „Die dunkle Seite der Kindheit“. Wenn Sie meinen Beitrag tatsächlich gelesen hätten, hätten Sie das eigentlich merken müssen.

      Der Artikel „Die dunkle Seite der Kindheit“ wurde m.W. allerdings auch nicht in eine „Sammlung herausragender wissenschaftlicher Publikationen des Jahres 2012“ aufgenommen. Das wäre verwunderlich, denn auch bei diesem Artikel handelt es sich nicht um eine wissenschaftliche Publikation, sondern um einen Zeitungsartikel. Sie meinen wahrscheinlich den Sammelband „Glanzlichter der Wissenschaft“. Dabei handelt es sich allerdings nicht um so etwas wie eine Auszeichnung, sondern lediglich um Veröffentlichungen von Wissenschaftlern, die bedeutende Entwicklungen spiegeln und kritische Auseinandersetzungen damit behandeln. Letzteres trifft auf Herrn Böhms Beitrag sicherlich zu. Eine wissenschaftliche Publikation wird dadurch nicht daraus…

  9. amaria schreibt:

    Sehr geehrter Herr Grothe-Hammer,

    Ihre Kritik an meiner Unaufmerksamkeit ist berechtigt. Der Artikel „Die dunkle Seite der Kindheit“ hat mich tatsächlich auch beim wiederholten Lesen so beeindruckt, dass ich darüber vergessen habe, dass Ihre massive Kritik an den Aussagen Dr. Rainer Böhms sich auf den Artikel aus der Lokalpresse bezog, den ich leider nicht mehr aufrufen konnte. Ich gehe jedoch davon aus, dass die Kernaussagen nicht von denen des bekannten Artikels aus der FAZ abweichen und dass dieser auch ihr Mißfallen erregt hat.

    Mir ist aufgefallen, dass gestresste Kinder einen anderen Körpergeruch haben als die so genannten „Wonneproppen“. Das ist meine persönliche Wahrnehmung, die neben vielen anderen Beobachtungen dazu geführt hat, dass ich nicht glaube, dass pädagogische Fachkräfte besser auf die vielen Kinder ihrer Gruppe eingehen können als Eltern auf die wenigen Kinder ihrer Familie. Ich gehöre übrigens nicht zum Freundeskreis von Christa Meves und kenne weder Dr. Rainer Böhm noch seine Frau persönlich. Sie hat einen Kommentar auf meiner Webseite hinterlassen. Auf dieser wird auf Geschehnisse hingewiesen, die von den etablierten Medien wenig beachtet werden. – Es sind schon mindestens vier Kinder aus den Fenstern der oberen Geschosse ihrer Kitas gefallen und der Personalmangel in den Einrichtungen ist so groß, dass es unrealistisch ist, zu glauben, dass die GRUNDBEDÜRFNISSE von Kleinkindern in Krippen und Kitas jederzeit erfüllt würden.

    Vielleicht mögen Sie sich meine Webseite mal ansehen? http://www.kindergartenkritik.de/ Habe ich mich durch meine Texte für Sie auch als „Wichtigtuerin“ disqualifiziert?

    Freundliche Grüße

    amaria

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